Saigon – Tipps & Trends

Museum der Medizin

Die traditionelle vietnamesische Medizin kennt mehrere tausend Heilkräuter, das Wissen um sie wird von Generation zu Generation weitergegeben – nun aber auch ein bisschen an Touristen: Das von einem pharmazeutischen Geschäftsmann gegründete Fito-Museum (geöffnet täglich außer sonntags von 8.30 bis 17 Uhr, Eintritt 4,50 Euro) zählt zu den unbekanntesten Sammlungen Saigons, aber zweifellos zu den besten www.fitomuseum.com.vn – und findet sich etwas abgelegen in einem einzigartigen, aus Hanoi stammenden Holzbau des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung umfasst rund 3.000 Exponate – darunter Mörser, Mühlen oder Medizinschränke sowie natürlich auch massenhaft Heilmittel in ganz unterschiedlichen Formen. Für das richtige Verständnis sorgen eine kurze Führung und englischsprachige Tafeln zum Mitnehmen.


Lichterspiel mit DJ-Sound

In den Metropolen Südostasiens haben sich Rooftop-Spots zum ultimativen Trend entwickelt und inzwischen natürlich auch in Saigon Einzug gehalten. Schließlich lässt es sich hier wunderbar chillen und relaxen – besonders nach Sonnenuntergang bzw. mit Panoramablick auf das Lichterspiel moderner Hochhäuser, die sich mit immer mehr und möglichst origineller LED-Technik in Szene zu setzen pflegen. Als Trendsetter fungiert die freiluftige Chill Sky Bar (täglich von 17.30 bis 2 Uhr), die zusammen mit der Chill Lounge und dem Chill Dining (17.30 bis 22.30 Uhr) in die 26. und 27. Etage des AB-Towers lockt www.chillsaigon.com. Nicht zuletzt der ovale, fotogen illuminierte Bartresen und der angesagte DJ-Sound haben dem Spot internationale Anerkennung beschert und den „The World`s Finest Clubs“ hinzugefügt.


Die Landesküche – ein Exportschlager

Immer mehr Urlauber garnieren ihren Vietnam-Urlaub mit einem Kochkursus, so dass sie kulinarische Genüsse aus exotischen Gefilden auch daheim genießen können. Schließlich gilt die Küche des Landes ja auch als eine der weltweit besten, und Ho Chi Minh City inzwischen als Hort ausgezeichneter Kochschulen, z. B. www.saigoncookingclass.com, www.hochiminhcookingclass.com oder www.cookingclasstours.com. Die meisten Kurse beginnen mit einem spannenden Streifzug über Frischmärkte oder durch einen privaten Gemüsegarten, um sich – je nach Anbieter – in einem Hotel, Restaurant oder gar im privaten Ambiente einer schmucken Kolonialvilla fortzusetzen. Die Teilnahme kostet meist 30 bis 50 US-Dollar, verspricht schöne Gemeinschafts- und Erfolgserlebnisse sowie ein besonders nachhaltiges Souvenir.


Kauferlebnis bei Ikone

Zu den größten Magneten im Zentrum von Saigon zählt das Thuy Design House www.thuydesignhouse.com in der Dong Khoi Street (geöffnet 9 bis 21 Uhr). Schon beim Betreten des Geschäfts, das eine kreative Mischung aus Boutique, Atelier und Souvenirhandel darstellt, werden die Besucher/innen vom Charisma der Besitzerin sowie ihrem charmant agierenden Verkaufsteam erfasst. Die 38-jährige Thuy hat ihre Karriere einst mit dem Verkauf von Bildern begonnen und es in der Modebranche zu einer stadtweit bekannten Ikone gebracht – ohne deshalb auch nur die geringste Arroganz zu generieren. Hier gibt es Vieles für moderne Frauen, die traditionelle Schönheit lieben, wobei jedes Kleidungsstück oder Accessoire als Kunstobjekt und Unikat zu verstehen und somit auch nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben ist.